Hier geht ein Licht auf

Wer Energie sparen möchte, hat dafür in unzähligen Lebensbereichen Möglichkeiten. Etwas beim Einsatz moderner Leuchtmittel. Zum Beispiel LED-Lampen.

LED- und auch Kompakt­leucht­stoff­lampen belasten die Umwelt etwa drei- bis fünf­mal weniger als Halogen­lampen. Der Strom­verbrauch spielt dabei die Haupt­rolle. Das ist die Bilanz von Unter­suchungen der Stiftung Warentest, die 2015 in einem Bericht veröffentlicht wurden. 

Um Lampen zu produzieren und zum Leuchten zu bringen, muss man Rohstoffe gewinnen, Bauteile fertigen, Strom erzeugen und Abfälle entsorgen. All das hat Folgen für die Umwelt. Erfreulicher­weise haben sich diese in den vergangenen Jahren stetig verringert. Das zeigt eine Auswertung der Ökobilanzen von 79 Lampen, welche 2013 und 2014 von der Stiftung Warentest getestet wurden.

Strom­verbrauch ausschlag­gebend

Obwohl LED-Lampen aufwendiger herzu­stellen sind, belasten sie die Umwelt weniger als Halogenglüh­lampen. Woran das liegt? An ihrem Strom­verbrauch während der Nutzung. Er macht den Löwen­anteil in der Ökobilanz einer Lampe aus. Da Spar­lampen im Betrieb viel weniger Strom verbrauchen als Halogen­lampen, ist ihre Ökobilanz deutlich besser. Die Stiftung Warentest bilanzierte bei einer LED-Lampe einen Fünftel des Verbrauchs einer Halogenglühlampe.

Amortisiert nach einem Jahr

Gut für die Umwelt heißt auch gut für das Portemonnaie: Nach etwa einem Jahr ist der höhere Preis einer LED-Lampe durch den geringeren Strom­verbrauch ausgeglichen – und man beginnt zu sparen. Zur Berechnung setzte die Stiftung Warentest eine Lebensdauer bei LED-Lampen von 6000 Stunden im Dauer­test an – „obwohl die meisten LEDs diesen über­lebt haben“, hielt die Stiftung fest.