Energiestadt Steckborn

Die Fakten

EnergieSchweiz ist eine vom Bundesrat ins Leben gerufene Initiative zur Umsetzung der Schweizer Energiepolitik. Der Trägerverein vergibt das Label "Energiestadt" an Städte, Gemeinden und Regionen, die sich kontinuierlich für eine effizientere Nutzung von Energie, dem Klimaschutz und erneuerbaren Energien engagiert. Die Vergabekriterien sind anspruchsvoll – was langfristig hohe Standards garantiert und das Label zu einem wertvollen Planungswerkzeug macht. Es existieren bereits über 400 "Energiestädte" in der Schweiz. Steckborn ist eine davon.

2009 wurde Steckborn das Label verliehen. Seither gab es 2 Zertifizierungen (2013 und 2017), bei denen sich die Auswertungen stetig gesteigert haben.

2017 lag die Stadt bereits bei 66% der erfüllten Kriterien.


Umgesetzte Massnahmen

Stand 2018

Eine Auswahl von Projekten der Energiestadt Steckborn, die bereits umgesetzt worden sind.

  1. Re-Audit Label Energiestadt Steckborn: Erfüllungsgrad um weitere 4% gegenüber dem letzten Audit verbessern. Resultat: Verbesserung bei Re-Audit 2017 um 6%.
  2. Solarstromanlagen pro EinwohnerIn. Resultat: 34 Anlagen hatten eine Gesamtleitung von 1'117 kWp; dies ergibt 0,3 kWp/EinwohnerIn.
  3. Überarbeitung Energierichtplan. Resultat: Der Energierichtplan 2014 wurde am 27. Januar 2016 vom Kanton genehmigt.
  4. Minergie-Fläche mind. 10m2 pro EinwohnerIn. Resultat: Die Minergie-Fläche beträgt 10,34m2 pro EinwohnerIn.
  5. Bei gemeindeeigenen Gebäuden wird der Gebäudestandard 2011 umgesetzt. Resultat: Der Gebäudestandard wurde durch SR beschlossen.
  6. Bei gemeindeeigenen Gebäuden beträgt der Anteil der erneuerbaren Energie für Raumwärme und Warmwasser mind. 30%. Resultat: Der aktuelle Anteil beträgt 18,7%.

2000-Watt-Gesellschaft

Als neue Aufgabe hat sich die Energiestadtkommission die 2000-Watt-Gesellschaft zum Ziel gesetzt.

Dazu wurden folgende Massnahmen ins Auge gefasst:

  • Das Leitbild mit 2000-Watt-Zielen wird ergänzt
  • Der Energierichtplan wird umgesetzt
  • Die Energiebuchhaltung wird weitergeführt und daraus ein Sanierungsplan erarbeitet
  • Resultate und Beschlüsse der Energiestadtkommission werden nach aussen kommuniziert
  • Schulen und Bevölkerung werden mit konkreten Anlässen weiter sensibilisiert

 


Die Energiestadtkommission

(alphabetisch geordnet)

Michaela Dähler
Präsidentin
Rémy Eck
frei gewähltes Mitglied
Egon Eggmann
Leiter Bauverwaltung
Reto Frei
Nova Energie Ostschweiz AG, Sirnach, Energieberater
Jonas Füllemann
Vizepräsident
Adrian Rieder
Vertreter Schulen